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Warum brauche ich eine private Pflegeversicherung?

Eltern haften für ihre Kinder – diesen Spruch kennen Sie von Baustellenschildern. Aber auch Kinder haften für ihre Eltern, wenn es um das Thema Pflege geht.
 Warum brauche ich eine private Pflegeversicherung?

Denn im Grundsatz sind in Deutschland Eltern und Kinder einander zum Unterhalt verpflichtet – und das kann zum Problem werden, wenn die Eltern ins Pflegeheim gehen müssen. Denn eine Unterbringung und Pflege dort ist teuer – und meist deutlich teurer als die Sätze, die es von der gesetzlichen Pflegeversicherung als Leistung gibt. Rund 2.000 Euro werden im Höchstfall bezahlt – ein guter Heimplatz kostet oft das Doppelte und mehr.

Wer zahlt die Pflegekosten?

Zunächst einmal der Pflegebedürftige selbst, wenn er über ausreichend finanzielle Mittel verfügt – sei es durch Erspartes oder die Rente. Kritisch wird es, wenn diese eigenen finanziellen Mittel nicht (mehr) ausreichen. Daraufhin wird sich das Pflegeheim mit dem Sozialversicherungsträger in Verbindung setzen – der Staat übernimmt dann die ungedeckten Pflegekosten, lässt sich aber gleichzeitig den Unterhaltsanspruch des Pflegebedürftigen gegen seine Kinder abtreten. Und das heißt: Sie müssen als Kind mit Ihrem Unterhalt die fehlenden Heimkosten abdecken.

Das Sozialamt bittet zur Kasse

Das Sozialamt wird sich schnell bei Ihnen melden und mitteilen, dass Sie ggf. Unterhalt zahlen müssen. Im nächsten Schritt sind die finanziellen Verhältnisse offenzulegen, damit das Amt prüfen kann, ob und in welchem Umfang Sie unterhaltsverpflichtet sind. Das trifft natürlich vor allem Kinder, aber auch Ehegatten und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft müssen auf Anforderung ihre finanzielle Situation offenlegen. Zwar sind sie selbst nicht unterhaltsverpflichtet, aber ihr Einkommen spielt bei der Berechnung der Unterhaltspflicht eine Rolle.

Mit dem spitzen Bleistift gerechnet

Denn Unterhalt zahlen Sie nur dann, wenn Sie finanziell leistungsfähig sind. Das bedeutet: Sie müssen selbst ein ausreichendes Einkommen haben, bevor Sie für Familienmitglieder in einer Pflegesituation einstehen müssen. So haben Sie einen Selbstbehalt von 1.600 Euro – verdienen Sie mit Ihrem Partner weniger, müssen Sie keinen Unterhalt zahlen. Ihr Partner hat einen weiteren Freibetrag von 1.280 Euro, sodass Ehegatten insgesamt 2.880 Euro Schonvermögen haben. Angerechnet werden zudem notwendige Ausgaben wie Darlehensverbindlichkeiten, vorrangige Unterhaltsverpflichtungen (zum Beispiel für eigene Kinder), berufsbedingte Aufwendungen sowie Aufwendungen für die Altersvorsorge und andere Versicherungen. Diese Ausgaben werden den 2.880 Euro zugeschlagen – und nur ein darüber hinausgehender Teil muss zu 50 Prozent als Elternunterhalt abgegeben werden.

Vermögen kann kritisch werden

Reicht Ihr Einkommen nicht aus, um den Fehlbetrag bei den Heimkosten zu finanzieren, wird auch das vorhandene Vermögen herangezogen. Grundsätzlich gilt: Es gibt ein Schonvermögen, das nicht angetastet werden darf. Es ist aber unklar, in welcher Höhe das Vermögen unangetastet bleibt. Sicher ist lediglich, dass eine selbstgenutzte Immobilie nicht angetastet werden muss, um Unterhalt zu leisten. Und Sie haben das Recht, Ihre Altersvorsorge im angemessenen Rahmen zu behalten.

Steuervorteile als Unterhaltspflichtiger ausschöpfen

Egal, ob Sie den Unterhalt freiwillig oder durch das Sozialamt erzwungen zahlen müssen: Den gezahlten Unterhalt können Sie von der Steuer absetzen. Allerdings müssen Sie hierbei einige Spielregeln beachten: Wenn Sie Ihre Eltern unterstützen, ist das bis maximal 8.004 Euro pro Elternteil möglich. Die Grenze gilt allerdings nur, wenn der unterstützte Elternteil nicht selbst anrechenbares Einkommen hat. Anrechenbar ist dabei alles, was über 624 Euro jährlich hinausgeht.

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10.01.2017
Foto: SpeedKingz / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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*Berechnungsgrundlage: Versicherer mit Leistungen in allen drei Pflegestufen und häuslicher Pflege, Versicherter 30 Jahre, Tagessatz 50 Euro.
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