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Risiko Pflege: Was bedeutet eigentlich …?

Ein Pflegefall ist eine immense Belastung – finanziell wie menschlich. Umso wichtiger ist es, sich auszukennen rund um das Thema Pflege, um seine Rechte wahrnehmen zu können.
 Risiko Pflege: Was bedeutet eigentlich …?

Ambulante Pflege

Unter der ambulanten Pflege versteht man die häusliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Meist wird sie von Familienmitgliedern durchgeführt, die in vielen Fällen von einem Pflegedienst unterstützt werden.

Stationäre Pflege

Bei einer stationären Unterbringung im Pflegeheim übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten. Siue leistet dem Pflegegrad entsprechend.

Leistungen stationäre oder teilstationäre Pflege ab 2017

 Pflegegrad      
 Teilstationäre Pflege Vollstationäre Pflege
 1 0,00 Euro 125 Euro
2 689 Euro 770 Euro
3 1.298 Euro 1.262 Euro
4 1.612 Euro 1.775 Euro
5 1.995 Euro 2.005 Euro

Eine Pflegezusatzversicherung hilft die Differenz zwischen Soll und Ist auszugleichen.

Pflegegeld

Pflegegeld ist eine monatliche Sozialleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung. Diese Leistung erhalten Pflegebedürftige, die sich zu Hause pflegen lassen. Die Hilfe können Familienmitgliedern, Bekannten oder Freunden übernehmen. Mit dem „Pflegegeld für selbst beschaffte Hilfen“, so steht es im Pflegeversicherungsgesetz (§ 37 SGB XI), kann der Pflegebedürftige den Einsatz der Hilfeleistenden für deren tägliche Unterstützung bezahlen.

Leistungen Ambulant ab 2017

Pflegegrad Pflegegeld Pflegesachleistung
1 0,00 Euro 0,00 Euro
2 316 Euro 689 Euro
3 545 Euro 1.298 Euro
4 728 Euro 1.612 Euro
5 901 Euro 1.995 Euro

Verhinderungspflege

Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf Verhinderungspflege, falls die pflegende Person ausfällt. Voraussetzung: Sie gehören dem Pflegerad 2,3,4 oder 5 an. Die jährliche Kostenübernahme beträgt maximal 1.612 Euro. Der Anspruch auf Verhinderungspflege beträgt sechs Wochen pro Jahr. Das Pflegegeld wird nicht gekürzt!
Achtung: Auch Personen mit Pflegegrad 1 haben ein Recht auf Verhinderungspflege. Betroffene oder Angehörige können einen "Antrag auf zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz" bei der zuständigen Pflegekasse stellen.

Kombinationsleistungen

Pflegesachleistungen und Pflegegeld können auch nebeneinander gezahlt werden, wenn zum Beispiel die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst geleistet wird und ein Familienmitglied sich um den Haushalt kümmert. In diesem Fall können die nicht "verbrauchten" Kosten für den Pflegedienst anteilig als Geldleistung für das Familienmitglied beansprucht werden.

Kurzzeitpflege

Es gibt Situationen in denen der Pflegebedürftige eine bestimmte Zeit nicht daheim gepflegt werden kann. Das kommt vor, wenn pflegende Angehörige zur Erholung in den Urlaub fahren. Oder der Patient nach einem Krankenhausaufenthalt eine vollstationäre Pflege benötigt. Die Kurzzeitpflege ist auf 56 Tage pro Jahr begrenzt. Für diesen Zeitraum übernimmt die Pflegekasse die Kosten der Unterbringung, bis zu 1.612 Euro.
Unterschied Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege: Die Kurzzeitpflege ist zu Hause nicht machbar. Sie ist nur in einer Pflegeeinrichtung mit Fachpersonal möglich.

Pflegesachleistungen

Unter Pflegesachleistungen versteht man jede Form von Unterstützung bei Pflegebedürftigen, die durch professionelle Pflegedienste in den eigenen vier Wänden erbracht wird. Je nach Pflegegrad betragen die Sachleistungen bis zu 1.995 Euro.

Pflegegrad

Die verschiedenen Pflegegrade beschreiben den Grad der Beeinträchtigung des Betroffen bei einer Pflegebedürftigkeit.
  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

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10.01.2017
Foto: JP WALLET / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Deutsche Familienversicherung PZ0-20 | PZ1-20 | PZ2-40 | PZ3 13,90 €
Hallesche OLGAflex.AR/50% OLGAflex.Ri/50% 15,50 €
DKV KPET 16,75 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-30 | PZ1-30 | PZ2-50 | PZ3 17,00 €
*Berechnungsgrundlage: Versicherer mit Leistungen in allen drei Pflegestufen und häuslicher Pflege, Versicherter 30 Jahre, Tagessatz 50 Euro.
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