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Pflegezusatzversicherung: Pflegevorsorge für Frauen besonders wichtig

Frauen haben eine hohe Lebenserwartung. Statistisch könnte jede zweite Frau einmal auf Pflege angewiesen sein. Die eher mageren Renten von Frauen und staatliche Leistungen dürften kaum ausreichen, um die Pflegekosten zu decken. Daher sollten gerade Frauen rechtzeitig vorsorgen und eine Pflegezusatzversicherung abschließen!
 Pflegezusatzversicherung: Pflegevorsorge für Frauen besonders wichtig

Es ist bekannt: Frauen werden älter als Männer. In den Pflegeheimen ist bereits heute der Frauenanteil zwei zu eins. Aber dennoch sorgen sie - übrigens genauso, wie männliche Deutsche - viel zu wenig, bis gar nicht vor. Bisher haben nicht einmal fünf Prozent der Pflegeversicherten eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. Und das obwohl wir wissen, dass die gesetzlichen Leistungen kaum ausreichen werden, um uns eine angemessene Pflege zu finanzieren.

Jede zweite Frau könnte auf Pflege angewiesen sein

Je länger die Pflegephase einer Person andauert, desto höher ist die Versorgungslücke. Da Frauen statistisch auf ein längeres Leben hoffen dürfen als Männer, sollten sie sich unbedingt Gedanken über ihre Altersvorsorge machen, damit sie auch im Pflegefall gut versorgt sind.

Pflegetagegeldversicherung, Pflegekostenversicherung, Pflegerentenversicherung

Eine Möglichkeit die Versorgungslücke zu schließen, bieten Zusatzversicherungen. Eine Variante ist die Pflegetagegeldversicherung. Sie ist auf Grund des günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses eine gute Möglichkeit sich abzusichern.

Und so funktioniert sie: Im Pflegefall erhält der Versicherte einen bestimmten Tagessatz. Der ist in der Regel abhängig vom Pflegegrad. Der Versicherungsnehmer oder die verantwortlichen Angehörigen können dieses Geld jeden Monat flexibel einsetzen. Entweder bezahlen sie damit eine professionelle Pflege, die Pflege durch einen Angehörigen oder der Betrag hilft die Heimkosten zu finanzieren. Die Versicherung zahlt übrigens ohne Nachweis der tatsächlich anfallenden Kosten.

Vergleichen Sie die Angebote genau. Die Kosten hängen ab von den eigenen finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Überlegen Sie gründlich, wieviel Geld Sie brauchen und welche Ansprüche Sie haben. Eine pauschale Aussage welcher Tagessatz gut ist, gibt es nicht. Rechnen Sie doch einfach einige Beispiele durch. Nutzen Sie dazu kostenlos und unverbindlich unseren Rechner. Hilfestellung: Im Pflegegrad fünf benötigen Sie pro Monat rund 2000 Euro zusätzlich zu der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Dies entspricht einem Tagegeld von etwa 65 Euro.

Einzig fest steht: Wie bei vielen Versicherungen hängt der Beitrag vom Eintrittsalter ab. Versicherungsnehmer, die sich bereits in jungen Jahren für den Abschluss der Versicherung entscheiden, zahlen weniger. Das hängt von Faktoren wie Versicherungsdauer und Gesundheitsprüfung ab.

Plegekostenversicherung

Diese Versicherung deckt bei einem Pflegefall die tatsächlich entstehende Kostenlücke ab, die nach Abzug der Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung entsteht. Abhängig vom Tarif übernimmt die Versicherung die Differenz ganz oder zu einem vorher festgesetzten Prozentsatz.


Pflegerentenversicherung

Diese Variante der Altersvorsorge bietet Ihnen als Lebensversicherung eine lebenslange Rente. Und zwar immer dann, wenn eine Pflegebedürftigkeit eintritt.

Pflege Bahr

Der staatlich geförderte Pflege Bahr bringt eine Zulage von 60 Euro pro Jahr - dieser Zuschlag ist einkommensunabhängig. Doch die geförderten Policen haben strenge Auflagen zu erfüllen. Die hängen ab von dem Pflegegrad des Versicherungsnehmers und den Leistungen der Versicherung im jewiligen Grad. Das ordentliche Kündigungsrecht, Risikoprüfung, Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen dürfen nicht Vertragsbestandteil sein. Sie sehen: Die gesetzlichen Ansprüche an den Pflege Bahr sind hoch.

Immer mehr Pflegebedürftige werden zum Sozialfall
Nach einer Meldung des statistischen Bundesamts gibt es immer mehr Pflegebedürftige, die auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen sind. Laut den Daten von 2014 waren 292 000 Frauen und Männer betroffen. Die Gelder aus der Pflegeversicherung reichen oft nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf an Kosten zu decken. Zudem steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig an. 2005 bezogen 1,95 Millionen Menschen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, 2014 knapp 2,6 Millionen Menschen.

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10.01.2017
Foto: SpeedKingz / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Zahlbetrag*
HanseMerkur PA 12,85 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-20 | PZ1-20 | PZ2-40 | PZ3 13,90 €
Hallesche OLGAflex.AR/50% OLGAflex.Ri/50% 15,50 €
DKV KPET 16,75 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-30 | PZ1-30 | PZ2-50 | PZ3 17,00 €
*Berechnungsgrundlage: Versicherer mit Leistungen in allen drei Pflegestufen und häuslicher Pflege, Versicherter 30 Jahre, Tagessatz 50 Euro.
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