Private Pflegeversicherung
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Fragen und Antworten zur privaten Pflegeversicherung

 Fragen und Antworten zur privaten Pflegeversicherung

Warum reicht der Schutz der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung nicht aus?

Die gesetzliche Pflegeversicherung dient nur zu einer Basisabsicherung im Pflegefall. Eine Pflege nach Ihren Wünschen und Vorstellungen kann sie nicht gewährleisten und finanzieren. Lediglich die Hälfte der anstehenden Pflegekosten werden von ihr abgedeckt – zu wenig für eine würdevolle Pflege – und das Leistungsspektrum der gesetzlichen Absicherung wird eher sinken.

Was sind Pflegestufen und was bedeuten sie?

Der Gesetzgeber hat den täglichen Pflegeaufwand in sogenannte Pflegegrade eingruppiert. Dabei ermittelt ein Gutachter mit Hilfe bestimmter Kriterien, wie selbständig der Pflegebedürftige agiert oder agieren kann. Das größte Augenmerk liegt auf der Selbstversorgung: Wie gut kann der Pflegebedürftige sich selber waschen, an- und ausziehen, Essen zubereiten, essen und trinken oder zur Toilette gehen.
Die Begutachtung findet im häuslichen Umfeld statt - ausser bei Heimbewohnern. Dabei sind sechs Module mit insgesamt 64 Kriterien ausschlaggebend, die er über ein Punktesystem bewertet. Der Wert, den der medizinische Dienst am Ende ermnittelt, ergibt den Pflegegrad.

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Lohnt sich der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung?

Auf jeden Fall, wenn Sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen und über finanzielle Mittel verfügen möchten, die es Ihnen erlauben, Art und Umfang von Betreuungsleistungen selbst zu bestimmen. Eine Pflegezusatzversicherung gibt Ihnen finanziellen Spielraum, um Ihren Tagesablauf als Pflegebedürftiger nach Ihren Wünschen zu gestalten.

Was ist wichtig bei einer Pflegezusatzversicherung?

Neben einem ausreichend hohen Tagessatz oder einer ausreichenden Rente ist vor allem der Leistungsumfang in den einzelnen Pflegegraden wichtig: Es sollte gewährleistet sein, dass Sie bereits bei eingeschränkter Alltagskompetenz in Pflegegrad 1, Leistungen erhalten. Auch sollten bei hoher Pflegebedürftigkeit ausreichende Leistungen vereinbart werden, um die tatsächlichen Kosten einer Pflege davon bezahlen zu können.

Wann sollte ich eine Pflegezusatzversicherung abschließen?

So früh wie möglich. In jungen Jahren ist es möglich, den Wunschtarif zu günstigen Konditionen zu bekommen. Es zeigt sich immer wieder, dass ein 20-Jähriger über das gesamte Leben genauso viele Prämien bezahlt wie jemand, der sich erst zehn Jahre später für den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung entscheidet. Der 20-Jährige bekommt also viele Jahre Schutz zum Nulltarif.

Wird die Pflegevorsorge staatlich gefördert?

Ja, im Rahmen der sogenannten Pflege-Bahr-Förderung können Verträge mit bis zu 60 Euro jährlich bezuschusst werden. Die staatliche Förderung wird gezahlt, wenn der Eigenbeitrag mindestens zehn Euro monatlich beträgt. Zusammen mit dem Eigenbeitrag ergibt sich also ein monatlicher Mindestbeitrag von 15 Euro.

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10.01.2017
Foto: Antonio Guillem / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Zahlbetrag*
HanseMerkur PA 12,85 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-20 | PZ1-20 | PZ2-40 | PZ3 13,90 €
Hallesche OLGAflex.AR/50% OLGAflex.Ri/50% 15,50 €
DKV KPET 16,75 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-30 | PZ1-30 | PZ2-50 | PZ3 17,00 €
*Berechnungsgrundlage: Versicherer mit Leistungen in allen drei Pflegestufen und häuslicher Pflege, Versicherter 30 Jahre, Tagessatz 50 Euro.
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