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Pflegebedürftigkeit: Wann zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung?

Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, dann ist erster Ansprechpartner die gesetzliche Pflegeversicherung. Doch die Ansprüche dort müssen durchgekämpft werden.
 Pflegebedürftigkeit: Wann zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung?

Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung gibt es, wenn Sie wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens (zum Beispiel Waschen oder Essen) für mindestens sechs Monate in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Was zahlt die Pflegeversicherung?

Die Pflegebedürftigkeit richtet sich auch danach, wie groß der Pflegeaufwand tatsächlich ist. Dafür gibt es aktuell fünf Pflegegrade, die den Grad der Pflegebedürftigkeit definieren.
  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung
Den Pflegegrad ermittelt der medizinische Dienst mit Hilfe von Begutachtungsrichtlinien. Diese basieren auf sechs Modulen mit insgesamt 64 Kriterien. Je nach Modul vergibt vder Gutachter Punkte. Der Punktwert bestimmt dann den Pflegegrad.

Welche Leistungen gibt es?

Es gibt zahlreiche Leistungen, die Pflegebedürftige beantragen können. So gibt es für Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, ein monatliches Pflegegeld, wenn Angehörige oder nahestehende Personen die Pflege übernehmen.

Die Leistungen in Euro
Pflegegrad Pflegegeld
Pflege
Sachleistung
Teilstat.
Pflege
Vollstat.
Pflege
1 125,00 0,00 0,00 125,00
2 316,00 689,00 689,00 770,00
3 545,00 1.298,00 1.298,00 1.262,00
4 728,00 1.612,00 1.612,00 1.775,00
5 901,00 1.995,00 1.995,00 2.005,00

Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5, die in einem Alten- oder Pflegeheim wohnen, leisten ab 2017 den gleichen pflegebedingten Eigenanteil. Den schätzt das Bundesgesundheitsministerium momentan auf rund 580 Euro. Dazu kommen dann noch eigene Leistungen für Verpflegung, Unterkunft und spezielle Kosten, wie etwa Intensivpflege.

Diese zusätzliche fianzielle Belastung können Sie über eine Pflegezusatzversicherung abfangen

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10.01.2017
Foto: Monkey Business Images / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Deutsche Familienversicherung PZ0-20 | PZ1-20 | PZ2-40 | PZ3 13,90 €
Hallesche OLGAflex.AR/50% OLGAflex.Ri/50% 15,50 €
DKV KPET 16,75 €
Deutsche Familienversicherung PZ0-30 | PZ1-30 | PZ2-50 | PZ3 17,00 €
*Berechnungsgrundlage: Versicherer mit Leistungen in allen drei Pflegestufen und häuslicher Pflege, Versicherter 30 Jahre, Tagessatz 50 Euro.
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